Das Projekt: Energie vor Ort erzeugen und nutzen

Die Nutzung von Windenergie, Photovoltaik und Biogas für eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung ist Ziel des Projektes lübesse@energie. Projektträger sind das Schweriner Unternehmen naturwind und  die EXYTRON GmbH aus Rostock, die innovative Energiespeichersysteme entwickelt und baut. Die Projektträger arbeiten derzeit zusammen mit der Gemeinde an der Umsetzung eines solchen dezentralen Versorgungskonzeptes im Energiedorf Lübesse. Dazu wurde die Projektgesellschaft Lübesse Energie GmbH gegründet.

Mittels Energiespeicherung und so genannter Sektorenkopplung soll regional erzeugte erneuerbare Energie vor Ort genutzt werden. Dieser Projektansatz war zuvor auch Thema einer Machbarkeitsstudie, die am Beispiel des Energiedorfes Lübesse durchgeführt wurde. Untersucht wurde, wie Energie aus vorhandenen Windrädern und Solaranlagen vor Ort vermarktet und genutzt werden kann. Die Machbarkeitsstudie wurde mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union gefördert.

Die Studie wurde inzwischen abgeschlossen. Ergebnis: Eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung des Ortes Lübesse unter Nutzung der vorhandenen Energieressourcen auch in anderen Sektoren (Wärme, Mobilität) ist technisch und wirtschaftlich möglich.  Das Energiedorf Lübesse bietet mit seinen vorhandenen Windenergieanlagen und Solarparks und dem Gewerbegebiet in Nachbarschaft ideale Voraussetzungen für ein solches Leuchtturmprojekt.

Vor-Ort-Begehungen zur Nahwärme

Im Mai beginnen die Vor-Ort-Begehungen und Gespräche bei potenziellen Interessenten für eine regionale Nahwärmeversorgung. Ziel der Vor-Ort-Begehungen ist es, das grundsätzliche Interesse an einer Nahwärmeversorgung abzufragen und gleichzeitig wichtige Daten wie Wärmeverbrauch, Heizleistung und Anschlusssituation zu erfassen. Das ist noch keine Anschlussverpflichtung. Alle Einwohner, die bereits den Fragebogen dazu ausgefüllt haben, werden direkt kontaktiert. Ansonsten besteht die Möglichkeit, online einen Termin zur Vor-Ort-Begehung zu vereinbaren.

Termin vereinbaren

Unterstützt mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union