Bürgersprechstunde zum Projekt

28. Mai 2020: Am 4. Juni starten die Bürgersprechstunden zum Projekt Energiedorf Lübesse. Jeden ersten Donnerstag im Monat – parallel zur Sprechstunde des Bürgermeisters – sind Mitarbeiter der Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz vor Ort, um Fragen zu dem geplanten Projekt zu beantworten und über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren. Die Bürgersprechstunden finden von 19 bis 20 im Dorfgemeinschaftshaus Lübesse statt.

Die nächsten Sprechstunden sind am:

  • 4. Juni
  • 2. Juli
  • 6. August
  • 3. September

Vor-Ort-Begehungen zur Nahwärme beginnen im Mai

6. Mai 2020: Noch in diesem Monat beginnen die Vor-Ort-Begehungen und Gespräche bei potenziellen Interessenten für eine regionale Nahwärmeversorgung in Lübesse. Die bereits für April geplanten Vor-Ort-Begehungen mussten aufgrund der Corona-Lage verschoben werden. „Wir werden jetzt unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen mit den Gesprächen und Besichtigungen vor Ort beginnen“, sagt Projektingenieur Robert Clermont. Dies betrifft ausschließlich den Ort Lübesse. Für Hasenhäge und Ortkrug ist eine Nahwärmeversorgung aufgrund der Entfernung und damit verbundener hoher Leitungsverluste nicht sinnvoll. Einen lokalen Stromtarif soll es aber auch dort geben. Ein konkretes Angebot dazu kann allerdings erst nach Abschluss der Planungsarbeiten erfolgen.
Ziel der Vor-Ort-Begehungen jetzt ist es, Einwohner und Unternehmen zu ihrem grundsätzlichen Interesse an einer Nahwärmeversorgung für den Ort Lübesse zu befragen. Das ist noch keine Anschlussverpflichtung, aber für die Dimensionierung des Nahwärmenetzes erforderlich. Eine endgültige Entscheidung für einen Anschluss müsse frühestens Ende dieses Jahres fallen, wenn den Einwohnern und Unternehmen Vorverträge zur Wärmelieferung angeboten werden. Bei den Vor-Ort-Begehungen geht es außerdem darum, folgende Daten zu erfassen:
  • Benötigte Heizleistung
  • Jährlicher Wärmebedarf
  • Leitungslänge von der Straße zum Hausanschlussraum
  • Anschlusssituation im Gebäude

Die Vor-Ort-Begehungen führen Mitarbeiter der Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz (gtk) aus Schwerin durch. Dies erfolgt angesichts der aktuellen Corona-Lage unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Die Mitarbeiter werden Mund-Nase-Schutz tragen. Die Gespräche bzw. Befragungen sollen nach Möglichkeit im Freien unter Einhaltung des Mindestabstands durchgeführt werden, d. h. auf dem Hof oder im Garten. Für die Aufnahme der baulichen Situation ist es erforderlich, dass ein Mitarbeiter den Hausanschluss- oder Technikraum besichtigt. Hausbesitzer werden zuvor um eine schriftliche Einverständniserklärung zur Vor-Ort-Begehung gebeten.

Einwohner, die sich in den vergangenen Monaten bereits als Interessenten für eine regionale Energieversorgung angemeldet haben, werden von den gtk-Mitarbeitern direkt kontaktiert. Alternativ besteht für alle Einwohner und Unternehmen – auch ohne vorherige Anmeldung als Interessent – die Möglichkeit, selbst einen Termin zu vereinbaren. Entweder telefonisch unter 0385 / 7 78 83 74 46, oder Sie vereinbaren online einen Termin unter lübesse-energie.de/service-kontakt/.
Die Bürgersprechstunden finden aufgrund der aktuellen Corona-Lage weiterhin vorerst nicht statt.

Vor-Ort-Begehungen zur Nahwärme verschoben

Die ab April geplanten Vor-Ort-Begehungen und Gespräche bei potenziellen Interessenten für eine regionale Nahwärmeversorgung müssen aufgrund der aktuellen Corona-Lage verschoben werden. „Wir werden damit beginnen, sobald die Situation es zulässt“, sagt Projektingenieur Robert Clermont. Ziel der Vor-Ort-Begehungen ist es, Einwohner und Unternehmen zu ihrem grundsätzlichen Interesse an einer Nahwärmeversorgung zu befragen. Das ist noch keine Anschlussverpflichtung, aber für die Dimensionierung des Nahwärmenetzes erforderlich. Eine endgültige Entscheidung für einen Anschluss müsse frühestens Ende dieses Jahres fallen, wenn den Einwohnern und Unternehmen Vorverträge zur Wärmelieferung angeboten werden.

Interessenten können sich weiterhin durch Ausfüllen eines Fragebogens für die Nahwärmeversorgung, aber auch für einen ebenfalls geplanten regionalen Stromtarif vormerken lassen und werden dann zu gegebener Zeit kontaktiert. Über den Beginn der Vor-Ort-Begehungen wird auch auf der Projekthomepage unter lübesse-energie.de informiert. Hier geht’s direkt zum Download des Fragebogens.

Ebenfalls vorerst ausgesetzt sind die geplanten Bürgersprechstunden, jeden ersten Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr.

Bürgersprechstunden zum Projekt „autarkes Energiedorf“

Ab dem 02. April 2020 bieten wir Ihnen jeden ersten Donnerstag im Monat – parallel zur Sprechstunde des Bürgermeisters – Bürgersprechstunden zum Projekt “autarkes Energiedorf” an. Von 19 bis 20 Uhr stehen wir im Dorfgemeinschaftshaus Lübesse bereit, um Ihre Fragen zum Projekt zu beantworten und Sie über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren. Unser Team freut sich auf Ihren Besuch.

Info-Veranstaltung zum Projekt „autarkes Energiedorf“ am 6. März

Am Freitag, 6. März, um 18.30 Uhr laden die Gemeinde Lübesse und die Projektgesellschaft für die Umsetzung des Modellprojektes „autarkes Energiedorf“ Lübesse zu einer Informationsveranstaltung ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Es wird über den aktuellen Stand des Projektes informiert sowie über die nächsten Schritte. Dazu gehören insbesondere Vor-Ort-Begehungen bei Unternehmen und Haushalten in Lübesse, die sich für eine Energieversorgung auf Basis regionaler erneuerbarer Energien interessieren. Dies ist für die Dimensionierung eines künftigen Nahwärmenetzes erforderlich.

Hintergrund: Die Lübesse Energiedienstleistung GmbH führt derzeit die Entwurfsplanung für die Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems durch. In diesem Zuge erfolgen u. a. die Anlagen-Konfiguration für das Power-to-X-System, das aus Windenergie Strom und Wärme sowie regenerative Kraftstoffe erzeugen soll, sowie die Dimensionierung der Netzinfrastruktur. „Für die Auslegung des Nahwärmenetzes müssen wir wissen, wer Interesse an einem Anschluss hat, wie hoch der jährliche Wärmebedarf ist und wie die Anschlussbedingungen vor Ort sind“, erläutert Projektingenieur Robert Clermont.

Zur Informationsveranstaltung sind alle Einwohner und ansässige Unternehmen eingeladen. Interessenten können sich weiterhin jederzeit für die regenerative Energieversorgung vormerken lassen. Auf der Internetseite www.luebesse-energie.de/downloads/ gibt es einen Fragebogen zum Download und Informationen zum Projekt, die regelmäßig aktualisiert werden.

Fördermittelbescheid für die Entwurfsplanung

Kurz vor dem Jahresabschluss 2019 hat die Lübesse Energie GmbH den Fördermittelbescheid für die Entwurfsplanung und Erstellung der Planungsunterlagen für die Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems im Ort Lübesse erhalten. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert die Entwurfsplanung mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Bereits im Herbst war – nach Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn – mit der Entwurfsplanung begonnen worden. Diese soll im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen werden. Ziel ist es, in Lübesse ein dezentrales Energieversorgungssystem zu errichten, das vor Ort erzeugten Windstrom nutzt, um Haushalte und Gewerbe in Lübesse autark mit Strom und Wärme zu versorgen. Weiterhin sollen Energiepotenziale auch für den Mobilitätssektor genutzt werden. Dazu soll Windstrom in speicherbares regeneratives Gas umgewandelt werden.

Entwurfsplanung hat begonnen

Am 1. Oktober hat die Lübesse Energie GmbH mit der Entwurfsplanung für das dezentrale Energieversorgungssystem Lübesse begonnen. Von Mai 2018 bis März 2019 hat die naturwind schwerin GmbH in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen EXYTRON GmbH aus Rostock und der Gemeinde Lübesse eine Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines dezentralen Energieversorgungssystems in der Ortschaft Lübesse durchgeführt. Die Studie hat aussichtsreiche Wege zur dezentralen Umsetzung der Sektorkopplung mit Hilfe von Power-to-Gas bzw. Power-to-X-Verfahren aufgezeigt, um lokal vorhandene erneuerbare Energiepotenziale zur Regionalen Energieversorgung in allen Energiesektoren (Strom, Wärme, Mobilität) zu nutzen.

Nach dem Abschluss der Studie folgt nun die Entwurfsplanung zur Errichtung eines dezentralen Energieversorgungssystems. In diesem soll Windstrom mittels Elektrolyse in Wasserstoff und weiter in Methan (regeneratives Erdgas) umgewandelt werden und kann so gespeichert werden. Bei Bedarf, wenn kein Windstrom vorhanden ist, kann dieses regenerative Erdgas wieder rückverstromt werden. Bei den Umwandlungsprozesen entsteht Wärme, die wiederum zur regionalen Nahwärmeverorgung genutzt werden soll. Überschüssige Energiemengen sollen zudem als regenerative Kraftstoffe zur Verfügung gestellt werden. In der Entwurfsplanung geht es nun darum, für die gesamte Prozesskette die System- und Anlagenbestandteile sowie die erforderliche Netzinfrastruktur zu dimensionieren. Gutachten sind zu erstellen sowie die Genehmigungsunterlagen vorzubereiten.

Die Entwurfsplanung soll im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. Für die Durchführung der Entwurfsplanung hat die Lübesse Energie GmbH Fördermittel beim Land Mecklenburg-Vorpommern beantragt, das mit Mitteln der Europäischen Union Klimaschutzprojekte in MV unterstützt. Das Landesförderinstitut hat einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 1. Oktober 2019 zugestimmt.

Die Lübesse Energie GmbH wurde im Sommer 2019 als Projektgesellschaft für die Umsetzung des dezentralen Energieversorgungssystems Lübesse gegründet.

Einwohner und Unternehmen aus Lübesse, die sich für eine Energieversorgung mit Strom und/oder Nahwärme vormerken lassen wollen, können dies tun, indem sie den Fragebogen zum Anschlussinteresse ausfüllen. Zu finden unter Downloads. Hier der Link zum PDF. Fragebogen ausfüllen und zurückschicken!

Am 31. August zum Energiefest

Am 31. August stellen die Initiatoren das Projekt “autarkes Energiedorf Lübesse” im Ort vor. Das Fest ist zugleich Auftakt für das Modellprojekt. In Fachvorträgen und an Infoständen wird informiert, wie das Dorf Lübesse autark mit Strom und Wärme versorgt werden kann und dabei neben günstigen Energiepreisen für die Anwohner und Unternehmen eine lokale Wertschöpfung und zusätzliche Arbeitsplätze erzielt werden.

Besucher können ab 11 Uhr eine Vorführanlage für ein dezentrales Gasspeicher-Kraftwerk im laufenden Betrieb erleben. Diese Power-to-Gas-Anlage wandelt Strom in regeneratives Erdgas um und ermöglicht so, erneuerbar erzeugte Energie langfristig zu speichern. Außerdem wird ein Heizungsbau-Unternehmen erläutern, welche Maßnahmen für den Anschluss an ein regionales Nahwärmenetz erforderlich sind. Interessenten können sich für die autarke Energieversorgung bereits vormerken lassen.

Für das leibliche Wohl beim Energiefest ist gesorgt. Es gibt Spiel- und Spaßangebote für Kinder und Familien, u.a. eine Kinderbaustelle. Dazu gehören Riesen-Bausteine, Rohre, Leitern, Schubkarren, Minigabelstapler, Helme, Warnwesten etc.

Außerdem werden Elektro- und Erdgasfahrzeuge sowie E-Bikes vorgeführt. Experten beraten über alternative Antriebstechnologien bei Pkw und Nutzfahrzeugen. Einige Fahrzeuge können für Probefahrten genutzt werden.

Veranstaltungsort: Festwiese des Dorfgemeinschaftshauses Lübesse, Lange Straße 13, Zugang zum Veranstaltungsgelände über Seiteneingang Lindenstraße. Am Veranstaltungsort stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung, straßenbegleitendes Parken im Ort möglich.

Programm Energiefest Lübesse am 31. August 2019

11.00 Uhr Eröffnung, Grußworte

11.30 – 16 Uhr Infostände zu folgenden Themen
– Vorführanlage zur Herstellung von regenerativem Erdgas (EXYTRON GmbH, Rostock)
– Heizungsumrüstung (Zachert & Co. GmbH, Lübesse)
– Vorteile Nahwärme (MNP Ingenieure, Lübeck)
– Grün-Strom erzeugen und speichern (naturwind schwerin GmbH)

12 Uhr Vortrag „Regionale und autarke Energieversorgung für Lübesse“
Wiederholung um 13 und um 14 Uhr

12.30 Uhr Vortrag „Grüne Nahwärme für Lübesse“
Wiederholung um 13.30 und um 14.30 Uh

11 – 16 Uhr Rahmenprogramm für Kinder mit Schminken, Kinder-Baustelle und …

11 – 16 Uhr Präsentation Elektro- und Erdgasmobilität, E-Bikes / Probefahrten